
|IN PRODUKTION| Im Februar 2026 kamen Barbara Volfing, Claudia Wagner und Günter Strobl in Salzburg für ein Gespräch über die Anfänge des Kontextens zusammen.
„Dass es jetzt losgehen muss, genau jetzt und nicht morgen. Und es hätte nicht vor zehn Jahren oder zehn Tagen losgehen sollen, sondern genau jetzt. Und dann war es klar. Und dann habe ich es einfach gemacht.“



„2012 war es klar. Ich stand im freien Gelände in Saalfelden Richtung Leogang. Es muss endlich kon-textil sein. Mit Stoffen, mit Fasern, mit Bauern, mit dem Land, dem Boden und den Menschen … das Spinnen, das Weben, das Entwickeln und Verbinden und Nähen. Einfach mit Haut und Haar. Mit Hingabe eben. Es geht um den Stoff der die Welt zusammen hält. Im Krieg wie im Frieden, im Tod wie im Leben. Darum soll es für mich die nächsten Jahrzehnte gehen. Das soll die Welt sein mit der ich mich die nächsten Jahrzehnte näher und in der Tiefe beschäftigen werde sollen.“
So ist es in der Historie auf kontexten.org nachzulesen. 2012 begann Claudia Wagner die Kulturtechnik Kontexten zu entwickeln – zunächst in Rauris im Pinzgau, dann in der Finsternau im oberen Waldviertel, ganz nah an der tschechischen Grenze. 2013 begegnete sie dort Günter Strobl. Es war der Beginn einer Zusammenarbeit in der es seither darum geht, gemeinsam mit anderen Menschen, die Kulturtechnik Kontexten in die Welt zu tragen.

Der Forellenmoment
Im Gespräch mit Barbara wurde auch die Erinnerung an die erste Begegnung von Claudia und Günter am 13. Oktober 2013 wach. Der Tag wurde später Forellenmoment getauft – benannt nach dem wunderbaren Essen, das Claudia ihren BesucherInnen an diesem Tag kredenzte.




